Projekt Beschreibung

Glantal-Klinik Meisenheim

Strukturverbesserungs- und Neubaumaßnahmen

Planungsumfang

Abwasser-, Wasseranlagen, Wärmeversorgungsanlagen, Lüftungsanlagen, Nutzungsspez. Anlagen, Gebäudeautomation

Neubau mit:

  • 2 OP-Säle der Raumklasse 1a
  • Zentrale Aufnahme und Radiologie mit Untersuchungsräumen, CT und MRT
  • Physikalische Therapie
  • Zentralküche
  • 1 Pflegegeschoss mit insgesamt 105 Betten
  • 1 Reha-Station mit 30 Betten
  • Stroke Unit/IMC-Station mit 15 Betten

Leistungsphasen 1 – 8

Gebäudedaten

BGF: 11.800 m²

Kosten

Gesamtkosten: 42,00 Mio €
AG 1 – 3, 7 + 8: 11,00 Mio €

Realisierung

Planung: 2009 – 2012
Bauzeit: 2012 – 2014

Bauherr

Glantal-Klinik Meisenheim
Liebfrauenbergstr. 32
55590 Meisenheim

Architekt

sander hofrichter architekten GmbH
Kapellengasse 11
67071 Ludwigshafen

Besonderheiten

Es handelt sich um einen Neubau mit 4 Geschossen zzgl. Technikzentralen zur Aufnahme der zentralen RLT-Technik als Dachzentralen. Es wurde ein Geschoss mit Pflegestationen mit insgesamt 105 Betten errichtet. Zusätzlich wurde eine Station als Reha-Station mit 30 Betten realisiert. Des Weiteren wurde eine OP-Abteilung mit 2 OP-Sälen einschl. der erforderlichen OP-Nebenräume hergestellt. Im Erdgeschoss befindet sich die zentrale Aufnahme mit der Radiologie und eine Stroke-Unit / IMC-Station mit 15 Plätzen. Im Erdgeschoss sind Röntgenarbeitsplätze, ein CT und ein MRT (als Vorhaltung) realisiert. Im Untergeschoss befindet sich die Physiotherapie, die physikalische Therapie, Belegarztpraxen sowie eine Küche. Außerdem Technikflächen für Elektro, Heizung und Sanitär.
Die Nutzfläche beträgt ca. 5.900 m².

Sämtliche OP-Säle sind mit Laminar-Flow-Decken in den Abmessungen 3,2 x 3,2 m ausgeführt.
Bezügliche des TGA-Konzeptes wird eine Hochleistung Wärmerückgewinnung mit adiabater Befeuchtung im Bereich der RLT-Anlagen eingesetzt. Außerdem ist zur Wärmeversorgung ein Gas-Brennwert-Kessel in Kombination mit einem Holz-Pellet-Kessel sowie der Einsatz eines Blockheizkraftwerkes vorgesehen.

2016 erhielt das Projekt von der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) das Zertifikat in Gold.